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Das interaktive Whiteboard, Computer und Internet in der Grundschule


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Laptops und Tablets in der (Grund-)Schule Pro und Contra

 imageDie Spannbreite ist weit… Eine digitale Unterstützung des eigenen Unterrichts durch ein interaktives Whiteboard bestärkt so manche/n Kollegin/Kollegen bei der Überlegung, vielleicht auch die Schüler im Unterricht mehr z.B. mit einem Laptop oder Tablet arbeiten zulassen. Andere hingegen nutzen auch das SMART Board nur zeitweise im Unterricht. Wieder andere lehnen “zu viel” Technik in der Grundschule (1-4 oder 1-6) grundsätzlich ab. Aber auch vollständige Laptopklassen gibt es hier und da. Ach, und den Computerraum (“…ganze Klasse rein…”) gibt es ja auch noch…

Viel Stoff zum Diskutieren für Lehrkräfte (während die Kinder mindestens ab 10 Jahren vielfältig damit umgehen: Handy, Smartphone, Tablet, PC….aber “natürlich” nicht in der Schule).

Lesestoff… in der “Zeit” bin ich auf einige Artikel gestoßen (oder wurde durch Twitterbeiträge darauf aufmerksam gemacht), die dieses Feld “bearbeiten”, Pros und Contras gegenüberstellen.

Hier eine Auswahl zum Weiterlesen:

Soll jedes Grundschulkind ein Netbook bekommen? Pro und Contra

Der Neue im Klassenzimmer (Tablets) Wie sinnvoll ist das?) 

Weiteres dazu auch hier http://www.schuleundcomputer.de/tablets (dort im Menü links heraussuchen)

…wird fortgesetzt…


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Der Hype-Zyklus – Digitale Technik im Unterricht

Ein Twitterbeitrag im Blog kubiwahn hat mich sehr beschäftigt. Es geht um das Kennenlernen, die Einführung , den Nutzen usw. von digitaler Technologie (im Unterricht) In diesem Diagramm von Kubiwahn ist alles schön zusammengefasst:

image_thumb[1]

Was sich bei Kubiwahn sehr stark auf die Handschrift, das Schreiben – analog oder digital – bezieht, beziehe ich auf digitale Unterrichtsmöglichkeiten in der Grundschule (bei uns bis Klasse 6): der Tablethype. Ich konnte das gut nachvollziehen: Kennenlernen der neuen Technik, Begeisterung und überzogene Erwartungen, schließlich das “Abkühlen” –übrig bleibt pragmatisch Machbares, Innovatives in kleinen Dosen.

Man sollte sich dieser Kurve bewusst sein, denn ja nachdem, an welcher Stelle man steht, hat man richtige oder voreilige Entscheidungen getroffen. Überstürzte Einkäufe von Klassensätzen an technischem Gerät in der Gipfelphase kann nur heißen, dass es später dann doch nicht so gut läuft…

Ich möchte mich aber gerne begeistern lassen! Habe Spaß an technischen Innovationen und möglichen Perspektiven für Unterricht und Bildung. Probiere das möglichst alles selber aus. Aber: Man muss dann ja nicht gleich (!) alles umsetzen, einsetzen, kaufen und möglich machen. Etwas Zeit – Geduld (!) – scheint mir hier angebracht. Dinge, für die mich heute begeistere, sehen morgen in etwas anderem Licht vielleicht schon nicht mehr so perfekt und optimal aus.

Für einzelne Projekte mit digitaler Unterstützung in der Klasse gilt wohl noch die alte Weisheit KISS – keep ist small and simple. Wenn Herr X am Anfang der Geografiestunde erst das wLan aufbauen muss, die Notebooks holt, die Stromverkabelung quer durch den Klassenraum einrichtet, den SMART Board –PC  hochfährt, Passwörter verteilt und und und dann ist ja kaum noch Zeit für Unterricht! (Abbauen nicht vergessen!)

 

Also – digitale Technologie einführen:

Ipad? Toll! Geht auch mit billigeren Androids? Klasse! Doch lieber Win 8.1 er? Super. … Wie könnte man vorgehen?

1. Marktrecherche; parallel dazu “Was will ich, was brauche ich?” für den konkreten Unterricht definieren

2. Testgerät besorgen (z.B: iPad ausleihen)

3. Testgerät oder selbst gekauftes privates Gerät daraufhin testen, ob es für reale Unterrichtsszenarien und – aufgaben geeignet ist.

4. Test mit Schülern durchführen, mal in den Unterricht mitnehmen, zeigen, anhören, was die dazu zu sagen haben (Zielgruppe evaluieren)

5. Spätestens jetzt Partner suchen (Kollegen…)

6. Geldgeber für kleine Stückzahl oder Einzelgerät suchen, anfangen (wie viel Geräte machen wie viel Aufwand?, Einsatz in Gruppenarbeit usw.)

7. Bei Eignung, Anschaffung mehrere Geräte, Einführung, Integration in Schulmedien”welt” usw.

Aber Achtung: Mittendrin kann es schon wieder den nächsten Hype mit anderen Geräten geben Zwinkerndes Smiley

Mehr zu den einzelnen Punkten:

Weiterlesen


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…plötzlich BYOD! Schüler nutzen Handys im Unterricht

Seit einiger Zeit denke ich schon darüber nach, mit den mitgebrachten Smartphones/Handys meiner Sechstklässler ein Projekt zu machen. Noch ist es nicht verwirklicht, sondern immer aufgeschoben… Heute in der Kunststunde nun: Die Schüler dürfen sich ein eigenes Thema überlegen, zu dem sie im Laufe des Halbjahres eine Mappe anlegen mit eigenen Zeichnungen. Einige kommen auf Comic- und Cartoonserien…Woher nun in der Schule die Vorlagen nehmen, die man abzeichnen und verändern kann? “Klar”, viele Schüler haben Fotos/Bilder auf dem Handy. Nun also große Diskussion, unter welchen Bedingungen das Handy wie im Unterricht benutzt werden darf.

- Nur im Klassenraum
- Nur Bilder für BK ansehen
- Nichts Privates nebenbei machen (mail checken, whats app lesen usw.)
- Wenn wir reden, liegt das Handy umgedreht auf dem Tisch
- Wenn wir im Unterricht eine Nachricht erhalten, ignorieren wir sie.

Interessanterweise (auf die Frage: “Wo hast du denn die Bilder auf deinem Handy her?”) laden sich manche Schüler die Bilder direkt aus Google/Webseite auf das Handy, andere machen Fotos aus Comicheften, wieder andere machen “Screenshots” – sie fotografieren den TV-Bildschirm…


2 Kommentare

Fotos am Board – “retro”

Wie kann man Schülerarbeiten schnell am SMART Board zeigen? Sicher, man nimmt das Handy, fotografiert mit Evernote, synchronisiert, ruft Evernote am Board im Browser auf, meldet sich an und öffnet seine Evernote-Notiz mit dem Foto.

Aber….nicht immer funktioniert die Evernote-Synchronisation so schnell, am Board möchte ich nicht meine privaten Passwörter eingeben, eigentlich soll niemend Blick auf meine private Evernotenotizstruktur haben…

Oder…per Handy zur dropbox hochladen, dann dropbox am Board zeigen und bild anklicken, eventuell kopieren und in SMART Notebook einfügen (Bildschirmaufnahme in SMART Notebook). Das erfordert aber noch einige Klicks am Handy, bis die Bilder hochgeladen sind. Stellt man dort auf automatisch, wird das Datenvolumen doch recht stark belastet…

ALso…”retro”…einfacher Digitalfotoapparat, Speicherkarte in kleinen USB-Kartenleser, mit irfan view am PC öffnen, rüberkopieren nach Notebook. Alle Vorgänge sind für die Kinder nachvollziehbar, es geht schnell. EInziger Nachteil – die Bilder sind sozusagen “offline” auf der Speicherkarte. Um zu Hause damit zu arbeiten, müssen sie erst wieder kopiert werden auf USB-Stick oder hochladen zur Dropbox. Mit dem Fotoapparat geht es übrigens auch, wenn mal das Netz nicht da ist oder sehr langsam arbeitet.


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Scrapbook

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Die Ferienzeit macht es möglich….. Im Zusammenhang mit den ePortfolios meiner Schüler/-innen in Klasse 5 entstand die Idee, den Kindern noch mehr gestalterisches Material in SMART Notebook an die Hand zugeben – und das ohne Google-Suche. So habe ich das System der “Scrapbooks” (Schnipsel-Bücher) auf SMART Notebook in digitaler Form übertragen. Was man analog mit Musterpapier, Schere und Klebstoff macht – Fotobücher mit Dekorationen aus Papierschnipseln versehen – nun digital.

Da ich alle Muster und Objekte selbst entwerfe, gibt es kein Urheberproblematik beim Veröffentlichen und der Weitergabe der ePortfolios. Dazu nutze ich die Formen und das Mathtool, dort die Polygone.

Die Muster sind ok, denke ich. Die Tiere sind noch verbesserungsfähig. Hier arbeite ich sonst mit CorelDraw und erziele damit weit bessere Ergebnisse (Linienführung, Kurven, Füllungen). Somit schwenke ich in Zukunft bei den Tieren eventuell auf Handgezeichnetess, Eingescanntes und Nachbearbeitetes oder CorelDraw-Zeichnungen um.

Alle Objekte können als gallery-Datei heruntergeladen werden: http://www.schuleundcomputer.de/downloads/category/10-gallery-dateien


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ePortfolio mit SMART Notebook

image Letzter Zwischenstand…

Mehrere SuS haben heute ihr ePortfolio weiter bearbeitet oder schon beendet. Dabei lässt sich folgendes festhalten:

- Die SuS eignen sich die Grundfunktionen + Bildschirmaufnahme in SMART Notebook rasend schnell an.

- Die Vermittlung der Vorgehensweisen funktioniert durch Demonstration des L., Anleitungsfilme (auf www.mmgkinderseite.de) und gegenseitiges Zeigen

- Es macht den SuS viel Spaß, mit SMART Notebook gestalterisch zu arbeiten

- SMART Notebook verbindet dabei Arbeit mit Text, Bild und Layout.

Mitnehmen…

Manche SuS wollen das Programm SMART Notebook selbst haben, aber nur wenige. Einige nehmen ihr ePortfolio als exportierte PDF mit (Querformat, lässt sich am Bildschirm blättern). Wieder einige wollen es ausdrucken und heften, sodass ein wirkliches Heft entsteht.

Apropos “Mediencurriculum”…

Wie will man eigentlich ein statisches Mediencurriculum (entsprechend den Rahmenlehrplänen) schreiben, wenn sich die Inhalte so dynamisch verändern und Inhalte, die man letztes Jahr erst in der 6. Klasse macht, man heute schon in der 5. machen kann?

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