PixelTafel

Das interaktive Whiteboard, Computer und Internet in der Grundschule


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…plötzlich BYOD! Schüler nutzen Handys im Unterricht

Seit einiger Zeit denke ich schon darüber nach, mit den mitgebrachten Smartphones/Handys meiner Sechstklässler ein Projekt zu machen. Noch ist es nicht verwirklicht, sondern immer aufgeschoben… Heute in der Kunststunde nun: Die Schüler dürfen sich ein eigenes Thema überlegen, zu dem sie im Laufe des Halbjahres eine Mappe anlegen mit eigenen Zeichnungen. Einige kommen auf Comic- und Cartoonserien…Woher nun in der Schule die Vorlagen nehmen, die man abzeichnen und verändern kann? “Klar”, viele Schüler haben Fotos/Bilder auf dem Handy. Nun also große Diskussion, unter welchen Bedingungen das Handy wie im Unterricht benutzt werden darf.

- Nur im Klassenraum
– Nur Bilder für BK ansehen
– Nichts Privates nebenbei machen (mail checken, whats app lesen usw.)
– Wenn wir reden, liegt das Handy umgedreht auf dem Tisch
– Wenn wir im Unterricht eine Nachricht erhalten, ignorieren wir sie.

Interessanterweise (auf die Frage: “Wo hast du denn die Bilder auf deinem Handy her?”) laden sich manche Schüler die Bilder direkt aus Google/Webseite auf das Handy, andere machen Fotos aus Comicheften, wieder andere machen “Screenshots” – sie fotografieren den TV-Bildschirm…


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Fotos am Board – “retro”

Wie kann man Schülerarbeiten schnell am SMART Board zeigen? Sicher, man nimmt das Handy, fotografiert mit Evernote, synchronisiert, ruft Evernote am Board im Browser auf, meldet sich an und öffnet seine Evernote-Notiz mit dem Foto.

Aber….nicht immer funktioniert die Evernote-Synchronisation so schnell, am Board möchte ich nicht meine privaten Passwörter eingeben, eigentlich soll niemend Blick auf meine private Evernotenotizstruktur haben…

Oder…per Handy zur dropbox hochladen, dann dropbox am Board zeigen und bild anklicken, eventuell kopieren und in SMART Notebook einfügen (Bildschirmaufnahme in SMART Notebook). Das erfordert aber noch einige Klicks am Handy, bis die Bilder hochgeladen sind. Stellt man dort auf automatisch, wird das Datenvolumen doch recht stark belastet…

ALso…”retro”…einfacher Digitalfotoapparat, Speicherkarte in kleinen USB-Kartenleser, mit irfan view am PC öffnen, rüberkopieren nach Notebook. Alle Vorgänge sind für die Kinder nachvollziehbar, es geht schnell. EInziger Nachteil – die Bilder sind sozusagen “offline” auf der Speicherkarte. Um zu Hause damit zu arbeiten, müssen sie erst wieder kopiert werden auf USB-Stick oder hochladen zur Dropbox. Mit dem Fotoapparat geht es übrigens auch, wenn mal das Netz nicht da ist oder sehr langsam arbeitet.


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Scrapbook

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Die Ferienzeit macht es möglich….. Im Zusammenhang mit den ePortfolios meiner Schüler/-innen in Klasse 5 entstand die Idee, den Kindern noch mehr gestalterisches Material in SMART Notebook an die Hand zugeben – und das ohne Google-Suche. So habe ich das System der “Scrapbooks” (Schnipsel-Bücher) auf SMART Notebook in digitaler Form übertragen. Was man analog mit Musterpapier, Schere und Klebstoff macht – Fotobücher mit Dekorationen aus Papierschnipseln versehen – nun digital.

Da ich alle Muster und Objekte selbst entwerfe, gibt es kein Urheberproblematik beim Veröffentlichen und der Weitergabe der ePortfolios. Dazu nutze ich die Formen und das Mathtool, dort die Polygone.

Die Muster sind ok, denke ich. Die Tiere sind noch verbesserungsfähig. Hier arbeite ich sonst mit CorelDraw und erziele damit weit bessere Ergebnisse (Linienführung, Kurven, Füllungen). Somit schwenke ich in Zukunft bei den Tieren eventuell auf Handgezeichnetess, Eingescanntes und Nachbearbeitetes oder CorelDraw-Zeichnungen um.

Alle Objekte können als gallery-Datei heruntergeladen werden: http://www.schuleundcomputer.de/downloads/category/10-gallery-dateien


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ePortfolio mit SMART Notebook

image Letzter Zwischenstand…

Mehrere SuS haben heute ihr ePortfolio weiter bearbeitet oder schon beendet. Dabei lässt sich folgendes festhalten:

- Die SuS eignen sich die Grundfunktionen + Bildschirmaufnahme in SMART Notebook rasend schnell an.

- Die Vermittlung der Vorgehensweisen funktioniert durch Demonstration des L., Anleitungsfilme (auf www.mmgkinderseite.de) und gegenseitiges Zeigen

- Es macht den SuS viel Spaß, mit SMART Notebook gestalterisch zu arbeiten

- SMART Notebook verbindet dabei Arbeit mit Text, Bild und Layout.

Mitnehmen…

Manche SuS wollen das Programm SMART Notebook selbst haben, aber nur wenige. Einige nehmen ihr ePortfolio als exportierte PDF mit (Querformat, lässt sich am Bildschirm blättern). Wieder einige wollen es ausdrucken und heften, sodass ein wirkliches Heft entsteht.

Apropos “Mediencurriculum”…

Wie will man eigentlich ein statisches Mediencurriculum (entsprechend den Rahmenlehrplänen) schreiben, wenn sich die Inhalte so dynamisch verändern und Inhalte, die man letztes Jahr erst in der 6. Klasse macht, man heute schon in der 5. machen kann?


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Anführungszeichen in SMART Notebook

In der 10er und 11er Version der SMART Notebook Software werden typografische Anführungszeichen (d.h. vor dem Text unten und hinter dem Text oben) leider nicht unterstützt. Das ist sehr ärgerlich, denn der Unterschied ist bei der wörtlichen Rede ja sehr wichtig. Und wenn man in Klasse 4 Deutsch unterrichtet, kann man den Schüler/-innen nicht einfach sagen, dass das Schreibprogamm dies nicht unterstützt…

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AUSWEG(E) – leider unpraktisch

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ePortfolio

Zwischenstand: Wie schon berichtet, erstellen die Fünftklässler im Computerunterricht (Methodentraining) ein elektronisches Portfolio mit SMART Notebook. Darin sammeln sie Ausschnitte (Screenshots) ihrer digitalen Arbeiten (z.B. Wordart). Eine Vorlage mit Ringbuchhintergrund ist für alle gleich. Spielerisch und mit Versuch und Irrtum eignen Sie sich nötige Grundfunktionen in Notebook in unglaublicher Geschwindigkeit an – es macht ihnen Spaß. Der Inhalt des Portfolios ist dabei auf die Unterrichtsinhalte beschränkt, also keine Seite über Ronaldo oder die Fußball-WM.

Demnächst mehr: Wie nun weiter? Ausdrucken und/oder als pdf mitgeben? … nach Hause schicken?…USB-Stick?

Anmerkung: Damit “rutschen” die Medieninhalte wieder eine Stufe “runter”. Was ich bisher in der 6. Klasse gemacht habe (Einführung SMART Notebook) findet ab jetzt schon in der 5. statt. Also mehr Platz und Zeit in der 6. für “Fortgeschrittenen-Notebook”.


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Schnell gerettet – Java mal wieder

Java nervt. Aber für eine Anwendung wie wordle (läuft im Browser mit Java) ist es unerlässlich. Leider ist Java aber auch immer wieder Ziel von Angriffen und damit hat man schnell unsichere Versionen von Java auf dem PC, was dann  auch der Firefox meldet und blockt. Manchmal kann man das noch mit einigen Klicks umgehen (für die Schüler/-innen alleine aber nur manchmal möglich), heute mal wieder nicht. Aber – Java runterladen und installieren endet wieder in kryptischen Fehlermeldungen…

Geholfen hat – wieder einmal- nur Ninite. PC-Schutz abschalten, neustarten, als Admin die kleine ninite-Datei starten und nach zwei Minuten ist das Problem gelöst (dann natürlich wieder Schutz ein und Neustart).

image Ninite – hier im Blog schon beschrieben – ist ein Dienst, der einem Installationsdateien zur Verfügung stellt für verschiedenste Programme. Diese Installdatei sucht dann selbst den richtigen Download und installiert ohne Toolbars u.ä.. www.ninite.com

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