PixelTafel

Das interaktive Whiteboard, Computer und Internet in der Grundschule


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Karneval digital

…nein, das SMART Board hat heute bei der Karnevalsfeier in der Grundschule kaum eine Rolle gespielt. In einer Klasse stand die mobile Nutzung im Mittelpunkt. Es war “Elektro-Tag”, jede/r Schü. konnte digitale “Spielzeuge” mitbringen. Ich hatte so etwas zuletzt mit meiner 6 Klasse gemacht vor etwas vier Jahren. Die Produkte haben sich radikal geändert. Kein einziger Gameboy/Nintendo, keine PSP oder etwas in der Art….Abdeckung 95 % der Schü mit Smartphone (5. Klasse), KEIN handy! Dazu ein paar ipads, Samsungtablets und ein Laptop. Wir haben unser wlan (apple express) ausprobiert, hat sehr gut funktioniert. Es haben sich viele Gespräche ergeben, gucken, was die Kids so spielen und whatsappen simsen usw., was so drauf ist auf dem Smartphone. Übrigens wlan-Verbindung herzustellen war für keinen Schü. ein Problem, es wussten alle, wie das geht, nur noch Passwort sagen und los geht´s . Tja, aber “leider” mit Jugendschutzfilter der Schule, also kein youtube! Erst großes Gemaule, dann aber kein Problem.

Zweiter digitaler Aspekt – Karnevalsfeier mit 150 Kindern in der Aula. Dickes Lob an die Kollegin, die durch die Sitzung führte. Und, der Tusch, der letztes Jahr noch fehlte neben allerhand Kinder-KarnevalsPartyMusik, kam von der App….”Tusch wäre gut…. Gibt´s da nicht ne App?” Schnell das Lehrer iphone an die große Anlage angeschlossen und den Tusch passend mit reingemixt. Alaaaf!


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Digitale Endgeräte fehlen noch

Zurzeit arbeite ich daran, den Schü. digitale Materialien für den Unterricht bereitzustellen: Erklärvideos (Softwarenutzung), Karteien (Kunstkartei, Künstler/-innen und Stilrichtungen), Anleitungen in Arbeitsblattform (Software erklären) u.ä. Da ist eine Menge möglich, aber wie sollen die Schü. diese Materialien nutzen? Im Computerkurs sitzen alle Schü. einzeln an PC-Arbeitsplätzen, da ist das kein Problem. Auch in einigen Fachstunden arbeiten die Schü. im PC-Raum und können dort alles nutzen, man muss nicht alles ausdrucken oder frontal (SMART Board, Beamer) zeigen. Die Schü. greifen dann darauf zu, wenn sie es brauchen.

Im “normalen” Unterricht in der Klasse sieht das schon anders aus. Hier müssten einige Laptops diesen Zweck erfüllen oder ansatzweise auch der Klassen-PC/SMART Board-PC als Lernstation. Denkbar ist auch BYOD, wobei die Schü. z.B: eine Kartei (oder “Quizlet”, o.ä.) auf ihrem Smartphone nutzen (wlan der Schule).


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SMART Notebook als “Geometrie-Editor”

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Eine Mathematikstunde in der Woche sind wir mit der 5. Klasse immer im Computerraum. Normalerweise “strenges” Lernsoftware-Programm (Mathetrainer)… was aber immer wieder durch “Extrawünsche” der Schüler/-innen “aufgeweicht” wird. Dann wollen Sie z.B: mit SMART Notebook arbeiten. Ich habe da immer gemischte Gefühle. Einerseits gut, weil sie den Umgang mit der Software üben, um dann auch am Board in der Klasse besser zu arbeiten. Andererseits verlieren sich manche Kinder auch im Vollmalen des Bildschirms mit den verschiedenen Stiften oder der Herstellung von Grußkarten. ABER… obwohl heute wieder dieser allgemeine Wunsch nach “Können wir SMART Notebook?” aufkam, ganz erstaunliche selbstgewählte (!) Themen bearbeitet. Die Geometriestunde vor der PC-Raumstunde hatte wohl doch etwas ihre Spuren hinterlassen. Da entstanden in Notebook Strecken und Geraden mit korrekten Bezeichnungen – nicht schlecht!!!

Ich denke, hier könnte noch etwas mehr Motivation und Anleitung nicht schaden, noch etwas gezielter Geometrie in SMART Notebook zu machen…


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Neue MMGKinderseite

imageErste Reaktionen auf die neue Gestaltung der MMGKinderseite waren durchweg positiv! Wir haben die Gestaltung auch im Kunstunterricht Klasse 6 thematisiert. Eine Schülerinnenäußerung: “Die Seite sieht jetzt nicht mehr so kindlich aus, das ist gut.” Woran liegt es nach Meinung der Kinder? “Nicht so viele Bildchen an jedem Link, hellere Farben, eckiger, nicht so rundlich…” Warum das Hauptmenü mit den Fächern auf der Startseite doppelt ist, klärte sich auch gleich. Die Textlinks am linken Rand für die älteren “Schnellleser”, die großen Schaltflächen mit Bildern für die jüngeren Schüler-/innen.

Der schnellere Zugriff auf “Malen + Gestalten” im oberen Menü kommt auch besser an als das lange Durchklicken über Kunst > Malen am Computer….


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Arbeitsheft anlog oder digital?

imageIm Computerkurs Klasse 5 erstelle ich regelmäßig ein Heft mit Anleitungen für Word und Irfan view, sowie für beliebte Internetanwendungen wie Wordle. Das kostet etliche Kopien, so manches Heft “kommt weg” bei den Schülern. Kann man das auch digital bereitstellen? Was wären Vor- und Nachteile? Eine Übersicht dazu finden Sie hier zum Download http://www.schuleundcomputer.de/downloadphoca/category/7-pc-im-unterricht


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Clipartsuche in Word

imageAuf www.schuleundcomputer.de habe ich ja schon einmal etwas darüber geschrieben: Schüler/-innen suchen Bilder am Computer… Dass man bei einer Bildersuche in Google oder Bing schon unter harmlosen Suchbegriffen oft für Kinder unpassende Bilder findet ist ja bekannt. Bisher bin ich da immer auf die Cliparts in Word ausgewichen (vor allem in den unteren Klassenstufen). Das war eine abgegrenzte Sammlung von Microsoft, früher sogar auch extra im Netz zu erreichen. 100% harmlose Bildchen. Aber nun ist diese Datenbank wohl auf Basis  der Suchmaschine Bing angepasst. Das führt dazu, dass man nun auch dort öfters unangemessen Bilder findet. Manchmal unangenehm, manchmal “nur” erklärungsbedürftig (Mauscomic über die Nazizeit mit Hakenkreuz und KZ-Mäusen unter “Maus”) oder unpassend  (Bäume und Motorräder unter “Strom”, Frank Zappa unter dem Stichwort “Katze”? ).

Das war ja ein Argument, unser altes Word 2003 weiter zu nutzen….


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Filmanleitungen

imageAlso wie soll man die kurzen Filme denn nun nennen? Anleitungsfilme? Filmanleitungen? Lehrfilme? Tutorials? Erklärfilme? DIESE Filme (um die es hier geht) sind Anleitungen, wie man in SMART Notebook Text gruppiert oder in Word eine Wordart erstellt. Also nenne ich sie FILMANLEITUNGEN. FILM ist ja klar, ANLEITUNG beinhaltet besonders den instruktiven Ansatz, ERKLÄRFILM klingt mir zu “holprig”.

Also meine Filmanleitungen sind – zum Teil neu – nun auf der neuen Version der MMGKinderseite www.mmgkinderseite.de (dort SPU 5 und SPU 6). Sie sind sehr unterschiedlich entstanden. Zu Hause mit Techsmith screenrecorder + camtasia oder Moviemaker oder Recorder von SMART Notebook, schließlich mit Videoscribe. Da ich immer nur in größeren Abständen Filme erstelle fällt es schwer, sie in einem durchgängigen Design herzustellen (Größe, Format…). Ich versuche mich immer mehr eher auf die Inhalte zu konzentrieren, hänge aber oft noch bei technischen Details der Programme. Das Hochladen und Einstellen bei Vimeo klappt gut, sehr schöne Plattform (ich nehme ja vimeo und nicht youtube, weil youtube in der Schule aus guten Gründen gesperrt ist).

Den Workflow notiere ich mir dann, wie so vieles, in Evernote. Ein Problem ist, dass ich zu Hause teilweise andere Aufnahmeprogramme habe als in der Schule. Dort aber Programme oder Versionen, die ich in den Filmen darstellen will. Daher nehme ich weniger Rücksicht auf Konsistenz aller Filme zusammen, eher ist eine effektive Arbeit (Zeitaufwand – Qualität) notwendig.

Sicher, es ist aufwendig die Filme zu erstellen. Aber es hilft auch im Unterricht, weil ich individuell arbeite und wenig frontal (im Methodenkurs Computer SPU). Die Schüler/-innen holen sich dann individuell die Infos, die sie gerade brauchen. Außerdem motiviert es sie.

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