PixelTafel

Das interaktive Whiteboard, Computer und Internet in der Grundschule


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Flip the classroom

Im Herbst 2016 starten wir nun auch an der Maria-Montessori-Grundschule in die Arbeitsphase des  “Flip your class”-Projekts. Das heißt:
– Wir werden Erklärvideos von der FWU-Mediathek weiterhin im Unterricht einsetzen.
–  Wir werden (neu) Erklärvideos von Sofatutor.de im Unterricht einsetzen.
– Die Schüler/-innen werden (neu) Sofatutorlizenzen bekommen und die Videos zu Hause nutzen können.
– Lehrkräfte und Schüler/-innen werden (neu) selbst Erklärvideos erstellen (Smartphone)

Dafür wollen wir verschiedene Arbeitsformen im Unterricht (frontal, Lerntheke, Partnerarbeit, Gruppenarbeit….) mit unterschiedlicher Gerätenutzung (PC-Raum mit Einzelarbeitsplätzen, Klassen-PC, SMART-Board, Windows-Tablet/Laptop) erproben.

Wir wollen sehen, inwieweit schon Kinder, die oft wie selbstverständlich youtube nutzen, offen dafür sind, Erklärvideos am Computer auch für das schulische Lernen zu nutzen.

In diesem Blog wird nach und nach über den Fortgang des Projektes (bis Herbst 2017) berichtet werden.


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Drucken im PC-Raum – zwei Verfahren

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In unserem PC-Raum der Schule mit etwa 27 Arbeitsplätzen hatten wir bisher die Möglichkeit, dass von jedem einzelnen Arbeits-PC aus am Farblaserdrucker aus gedruckt werden konnte – sehr komfortabel. Die Schüler/-innen dürften nur auf direkte Erlaubnis der Lehrkräfte hin drucken, allerdings vermied das nicht doppeltes und dreifaches Ausdrucken, Drucken von briefmarkengroßen Bildern auf A-4 Papier oder übergroßen Bildern, die dann doch im PC-Raum liegen blieben…. ein teures Vergnügen.

Nach einem Druckerwechsel war nun eine Neuinstallation notwendig. Wir entschieden, die Installationskosten zu vermeiden und Drucken in Zukunft nur von einem Drucker aus zuzulassen. Das bedeutet perfekte Kontrolle für die Lehrkraft, Kostensenkung, weniger “Komfort” für die Schüler/-innen.

So geht es: Die Schü. gestalten an ihrem Arbeitsplatz z.B. eine Textprogrammseite mit Text und Bild. Sie speichern sie in ihrem Verzeichnis auf dem Server wie immer. Sie schließen die Datei.

Nun gehen Sie an den Drucker-PC, melden sich an, öffnen die Datei und drucken. Schließen wieder, melden sich ab und fertig. Die Anmeldevorgänge gehen an unserem Server recht schnell.

2. Variante für das “Vieldrucken”:

Die Schü. gestalten ihre Seite an ihrem Arbeitsplatz und speichern in ihrem Verzeichnis wie immer. NUN speichern sie diese Datei ERNEUT, aber nun in den Ordner, den die Lehrkraft im Klassenverzeichnis VORHER einmalig angelegt hat, mit Namen wie “Zum Drucken hier speichern”. Ist nun ein beliebiges Kind/aus der Klasse am Drucker-PC angemeldet, kann es diese Datei aus diesem Drucker-Ordner ausdrucken.

WICHTIG: Bei diesem Verfahren MUSS jede Datei EINDEUTIG benannt sein. Da müssen wir uns noch ein KLARES VERFAHREN (z.B. Kind-Name im Dateinamen) ausdenken. Auch auf dem auszudruckenden Blatt sollte der Name des Kindes stehen.

Bei diesem Verfahren kann auch mal die Unterrichtsstunde enden, ohne Chaos und Warteschlange. Ein/e Schü. druckt in der Pause weiter aus oder am nächsten Stundenanfang wird gedruckt oder die Lehrkraft zwischendurch….


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Meine wirklich eigene “cloud”–Die Wiederkehr des USB-Stick

image (Bild Pixabay.com) Nach vielem Hin- und Herüberlegen für das neue Schuljahr im Hinblick auf Datenablage – der gute “alte” USB-Stick hat unschlagbare Vorteile gegenüber den modernen Cloudlösungen. Ich nutze den USB-Stick wieder sehr umfangreich für die Schule, Schulbüro und Unterrichtsvorbereitung (SMART Board Tafelbilder): Ich kann ALLES darauf speichern, auch mal Schülerdaten, alles Fotos ohne mir immer Gedanken über “was gebe ich da in die Cloud?” Gedanken machen zu müssen. Natürlich keine Speicherlösung auf Dauer, Rechte am Bild und Datenschutz müssen ja trotzdem berücksichtigt werden. Aber eben alles immer privat in meiner Hand. Ich kann auch direkt darauf arbeiten, mit einem Adapter sogar an meinem Tablet (Android), ohne Adapter direkt an meinen Windows Tablet. Ich komme auch noch gut klar mit der Explorer-Ordnung von Dateien.

Neu ist dann, etwas Modernes darf es dann doch sein, am PC zu Hause macht mir mein Homeserver ein automatisches Backup, wenn ich den USB-Stick anmelde. Mit Onenote, das ist ja gerade sehr in Mode, wohl berechtigterweise, komme ich nicht so klar, bin wohl eher der “evernote-Typ” mit kleinen Notiz”zetteln”.

So, genug der privaten Plauderei, ab dem nächsten Beitrag wieder mehr aus dem Klassenraum…


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100% MMGKinderseite

So, das neue Schuljahr beginnt und eine paar neue Projektideen wollen dann auch nach und nach umgesetzt werden. Zunächst die weitere Anpassung und Aktualisierung der  www.MMGkinderseite.de, mein Lernportal für die Schüler/-innen. Es wird als Joomla-Redaktionssystem betrieben, das Layout gestalte ich mit Artisteer. Es ist sozusagen seit einigen Jahren das “Rückgrat” des Computer-gestützten Unterrichts an unserer Schule: Startseite ins Internet an den Schul-PC, Linksliste für alle Unterrichtsfächer, Ausgangsort für mehr oder weniger freie Unterrichtsgestaltung (je nach Kollege/Kollegin) mit dem PC.

NEU und erweitert der Bereich der Erklärvideos. Einige von mir waren schon drin, nun habe ich noch etliche von LEHRER SCHMIDT von Youtube eingebettet. Joomla hat sich als System sehr bewährt. Das Layout habe ich im Wesentlichen wie bisher belassen, nur die Größe…. Ich bin drüber “gestolpert”, weil die Erklärvideos von Lehrer Schmidt, die ich eingebettet habe, das Layout, das für eine Darstellung von 1024×768 optimiert war, gesprengt hat. HIntergrund war die Einstellung auf den Schul-PC und am SMART Board. Die Schul-PC haben mittlerweile 1280×1024, brauchen sie auch, weil verschiedene Angebote wie z.B. der Internet-ABC Surfschein auf kleineren Auflösungen nicht mehr korrekt dargestellt werden. Auch soll ja die MMGKinderseite möglichst auf allen Geräten (Schul-PC, Home-PC mit widescreen, Tablet, Smartphone) passabel aussehen. Hier ist wohl die letzte Einstellung noch nicht gefunden Zwinkerndes Smiley Ich probiere vieles aus, zunächst bleibe ich bei “100%”, also die Seite passt sich dem jeweiligen Bildschirm an. So werden dann z.B. die Youtube-Videos regulär passend gezeigt (die hätte ich sonst alle per Hand anpassen müssen…). Auch auf den Tablets (windows) sieht das gut aus.

Zum Entwickeln auf meinem PC  zuhause benutze ich das  (gute alte) “Web developer” Plugin im Firefox-Browser. Dort kann ich die Größe des Browserfenster voreinstellen uns so kontrollieren, wie die Seite in verschiedenen Auflösungen aussieht.

Die MMGKinderseite soll ja Ausgangspunkt für sein/werden für unser “Flipped Classroom Projekt”, Lehr-Filme vor- im und nach dem Unterricht, frontal und individualisiert. Auch mein Matheunterricht speziell in einer 5. Klasse soll direkt mit Erklärvideos “unterfüttert” werden..


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Digitale Medien – Auswertung altes Schuljahr

Ein kurzer auswertender Blick auf einige Aspekte der Arbeit mit digitalen Medien in diesem Schuljahr…

– Internet-ABC im Unterricht: Die Kinder (Klasse 4) arbeiten gerne mit einem Arbeitsplan mit “Eddie im Internet” (https://www.internet-abc.de/kinder/lernen-schule/lernmodule/ das sieht neuerdings etwas anders aus, vorher war es “Eddies Weltreise im Internet”). Fragt man sie aber ein paar Wochen/Monate später, was sie da gemacht und gelernt haben, können sie wenig Konkretes nennen. Hier fehlt noch eine Ergebnissicherung der Übungen und Lernspiele usw.. Für die neuen Lernmodule muss ich einen neuen Arbeitsplan erstellen und das Angebot für die Schüler vorstrukturieren.

– Erklärvideos: (http://www.mmgkinderseite.de/erklaervideos) Es gab bei der Umfrage in Klasse 4/5 erste positive Rückmeldungen (“Das habe ich gut verstanden”, “Ich gucke gerne Videos”) zu meinen Erklärvideos zur Softwareanwendung (verschiedene Internetangebote, Officeanwendungen…). Die Videos sind im Lernportal sehr gut integriert. An der Größendarstellung kann ich noch Veränderungen vornehmen, da viele Schüler nicht im Vollbildmodus sehen, sondern in der kleinen Darstellung (die kann man noch etwas vergrößern im Layout).

– Grundfertigkeiten am Computer im Schulnetzwerk wie speichern, finden und öffnen von Dateien hat noch vielen Schülern Schwierigkeiten bereitet (Klasse 4, 5). Hier ist noch strukturierteres Vorgehen mit Übungseinheiten zu überlegen. Die Erstellung einer Übungskartei zur Verkehrserziehung (Verkehrszeichen) mit wiederholtem Suchen, Finden, Öffnen, Bearbeiten, Speichern… hat da schon geholfen, aber es braucht noch mehr. Anleitung? Erklärvideo? + viel praktische Aufgaben?

– Ergebnissicherung: Auch in der 5. Klasse arbeiten die Schüler z.T. zu viel nur für das Datei-Verzeichnis. Ausdrucken ist immer noch eine gute Art, Arbeitsergebnisse sichtbar und greifbar mitzunehmen für Kinder im Gegensatz zu rein digitalen Portfolios. Im nächsten Schuljahr wollen wir es vielleicht mit einer Mischform versuchen – Mybookmachine (http://www.my-book-machine.com/content/service/beispielbuecher/). Erstellen eines Ebooks zum “Blättern” am PC und auch zum Ausdrucken.

– Viele Kinder schauen auch zu Hause ins Lernportal der Schule www.mmgkinderseite.de. Das ist eine Motivation, dieses Angebot weiter zu verbessern. Dazu gehört auch – was schon einmal intensiver gemacht wurde – eine kurze Anleitung für Schüler, was es auf der MMGKinderseite so gibt und wo man es findet. Vielleicht verbunden mit einem Rätsel, einer “Fragen-Rallye” über die Seite…


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Scannen direkt in Word

Eine Funktionen, die es früher mal gab, in älteren Versionen, und die ich vermisste: Direkt in Word einscannen, sozusagen mit dem Scanner direkt in Word einfügen, seit 2007/2010 nicht mehr möglich über die offensichtlichen Funktionen von Word (“Einfügen”…). ABER…. gegoogelt und gefunden. Öffnen Sie Word, drücken Sie die “Alt”-Taste und “E”+”G”+”S” nacheinander dazu, schon kommt ein Fenster, in dem der angeschlossen Scanner aufgerufen werden kann. Danke an den leider unbekannten Ideengeber, ich weiß nicht mehr, auf welcher Seite ich das letztendlich fand….


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Tag 2

image Keine Sorge, es wird nicht jeder Tag einzeln beschrieben Zwinkerndes Smiley Heute wieder einzelnes Skoolpad im Unterricht gehabt, gleich nur als Tablet mit Stift – Diesmal Internet mit Firefox, Mathe-Rechenübungen auf der MMGKinderseite.de zum Rumgeben. Die Schüler haben es schnell begriffen, die Anmeldehürde schnell überwunden (Anmeldung wie am PC im Schulnetzwerk erleichtert die Sache doch erheblich). Beim Abmelden hat es etwas “gehakt”, weil zeitweise mehrere Benutzer angemeldet waren. Deswegen konnte man in der Kontrollsoftware des Logodidactservers auch die Oberfläche des Tablets nicht einwandfrei sehen (flackert, anderer Benutzer angezeigt als aktuell am Tablet). Als ich das alleine später nachvollzog lief das problemlos mit An- und Abmelden. Vielleicht war es im Unterricht zu hektisch? Das muss man noch beobachten.

Interessante Äußerung eines Schülers mit Lernbedarf zur schriftlichen Division: “Nun habe ich es im Heft gelesen, Sie haben es mir erklärt und ich habe zwei Filme gesehen und ich habe es immer noch nicht verstanden…”. Da ist wohl noch viel zu tun für die Lehrkraft…. Vom Aufwand, der Schnelligkeit, des Nicht-Störens-im-Unterricht (Größe) , der schnellen wlan-Anbindung, der langen Akkulaufzeit, dem schnellen Starten toll gegenüber den alten Laptops.

AUSSTATTUNG DER SCHÜLER – Um die weitere Arbeit mit digitalen Medien zu planen (Sofatutor u.ä.) habe ich in der Klasse (Klassenstufe 4) eine Umfrage gemacht nach der Ausstattung – 1) Zu Hause Internetzugang 2) eigner PC/Laptop/Tablet 3) E-Mail-Adresse 4 )Smartphone mit Internet – ich will hier nicht mit statistischer Auswertung langweilen – kurz gesagt:  Die Liste war voller Kreuze und “ja”!!!! Nur vereinzelt Lücken und “?”. Also eine gute Grundlage für Sofatutor (wofür man eine E-Mail-Adresse braucht) und digitale Hausaufgaben (ganz behutsam einführen, erproben, flipped classroom-mäßig….)