PixelTafel

Das interaktive Whiteboard, Computer und Internet in der Grundschule


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Erklärvideo-“Stativ”–Ohne Bücher geht es nicht ;-)

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In der Projektwoche werden die Schüler/-innen selbst mit ihren Smartphones Erklärvideos erstellen. Das haben wir in Mathe schon einmal gemacht (Klasse 5, siehe hier im Blog) und es war zum Teil eine wackelige Sache mit dem Filmen aus der Hand. Natürlich kann man sich Stative zusammenkaufen, aber für eine Gruppe braucht man mehrere – und wann wieder so viele? Wer bezahlt? Geht das nicht auch DIY (do it yourself)? Wochenlang überlegt und in der Schule umgeschaut, was da so zu finden ist und was im Handel zu erschwinglichen Preisen.

Ergebnis:

– Eigentumsfächer (Holzschubladen) haben fast alle Klassen. Bitte eines ausleeren und auf die schmale Seite stellen. Unten rein ein paar Bücher zum Beschweren. Es hat die ideale Höhe zum Filmen (~ 40-45 cm)

– Z.B. bei einem schwedischen Möbelhaus Schneidebretter (Kunststoff) aus dem Küchenbereich kaufen (~ 2 €). Diese haben eine Öffnung für die Smartphonekamera.

– Das Schneidebrett wird mit zwei Federklemmen aus dem Baumarkt (je ~ 1 €) an der Schulblade befestigt. Man kann noch Klebeband dazu nehmen. Die Bücher sorgen für Standfestigkeit.

– Das Smartphone so auflegen, dass das Kameraobjektiv durch die Grifföffnung “sehen” kann.

Fertig. Achtung: Das Smartphone NIEMALS mit Klemmen o.ä. befestigen! Eventuell daneben Stifte oder Radiergummis zum”Dranschieben” auch mit Klemmen befestigen, damit es nicht wegrutscht. Es gibt im Handle auch “Anti-Rutsch-Unterlagen” für das Auto, aber die kosten doch so um die 5 €. Dort könnt man ein Loch reinschneiden und es auf/um die Schneidbrettöffnung legen. Darauf rutsch das Smartphone dann nicht.

Wierum man das Smartphone auflegen muss (links, rechts…) ist eine weitere Geschichte…..


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Erklären ohne Wort…

Und: Lass doch die Anderen erklären…! Im Kunstunterricht Klasse 5 ist es nicht leicht, mal nicht lehrerzentriert auf die Aufgabenstellungen zu kommen. Man zeigt Beispiele, zeigt, demonstriert… Gibt es da nicht was im Internet? Ja, aber viel …. Unpassendes. Erst eine ausgiebige Recherche, also nicht kurz vor dem Unterricht (!), bringt schöne und interessante Anleitungen zu Tage.

imageEin Themenbereich sind “Optische Täuschungen” – Wie zeichnet man die? Aber bitte nicht mit langen ausführlichen Kommentaren Zwinkerndes Smiley am Bildschirm… einfach vormachen in 2 Minuten dreißig! Hier in unserem Lernportal habe ich einige Youtube-Video gesammelt. Die “Treppe” und das “Loch im Boden” waren heute Thema. Video ansehen (SMART Board), dazu zwei Screenshots von Teilschritten, ein Lehrerbeispiel – los geht´s… witzige Musik im Hintergrund.

imagehttp://www.mmgkinderseite.de/kunst/zeichnen


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“Mehr Licht…”

…ein Zitat aus “Das fünfte Element”. Das passt. Nachdem ich nun einen recht guten Arbeitsablauf beim Screencast habe (mit Camtasia und einem Super Kurz-“Titel” einfach mit LibreOffice-Textseite auf dem Bildschirm für nicht ganz so wichtige Erklärvideos) mache ich mich an Whiteboard-Videos – also die eigenen Hände abfilmen beim Schreiben und zeichnen von oben. Erste Versuche mit einem Profi-Standgerät von Belkin haben nicht funktioniert, weil mein Galaxy-Tablet nicht kompatibel war. Die Kamera passte einfach nicht auf die Öffnung – verrückt. Hundertmal gedreht, aber es ging nicht, aber ein Tipp für iPad-User, ein tolles Gerät. “Belkin Tablet Stage”.  Nun musste DIY Marke Eigenbau eine Tischkonstruktion her mit Regal eines schwedischen Möbelherstellers (leicht höhenverstellbar). Etwas präpariert mit einer verlängerten Auflage und Tablet aufgelegt. Aber: Das Licht! Erste Versuche mit Spots misslangen, weil sie bei der Aufnahme Schlier-Effekte verursachten, schließlich LED-Lampen gefunden. Ich finde es ja sehr hell, auch schön, dass es nicht heiß wird. Aber es ist noch nicht hell genug und zu viel Schatten neben den Händen und insgesamt noch etwas zu dunkel. Aber für den Anfang geht es. : ))

Kameratechnik – Ein weiteres Problem war der Autofokus. Wenn man mit den Händen und Stiften unter der Kamera agiert, stellt sich die Kamera natürlich immer wieder neu scharf. Das gibt ein sehr unruhiges Bild. Beim aktuellen Android mit der Standard-Kamera kann man das nicht beeinflussen (soweit ich weiß). Ich habe verschiedene Höhen (Abstand der Kamera) versucht, nix hat geholfen. Danke an “Lehrer Schmidt” für die Unterstützung! Nach langem Suchen gefunden in irgendeinem Fotoforum (sorry, ich weiß nicht mehr wo und wer): Mit der App Camera 360 HD kann man den Focus fest einstellen! Installiert, eingestellt und sieht gut aus. Auch “Landscape” lässt sich fixieren und ein Hin und her beim Hantieren lässt sich so vermeiden.

Ziel: Einen Arbeitsplatz einrichten, an dem ich zügig meine Ideen umsetzen kann, ohne erst viel aufbauen zu müssen. Schwer genug, mir die Einstellungen zu merken (> Spickzettel).

To-Do: Mehr Licht…. Mal wieder in den Baumarkt gehen und ein flächiges Licht kaufen, was ich direkt über der Schreibfläche anbringen kann (in der Hoffnung, es gibt nicht wieder Lichteffekte….) und: Produzieren….

Den ersten Text-Erklärvideo (ohne Ton, weil ich mich auf Bild und usw. konzentriert habe) kann man hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=o88xpBJUijw

Nachtrag 20.2.: Ich habe das Video in der Schule probiert, an Schul-PC und am SMART Board. Sieht gut aus. Die Helligkeit ist eigentlich ganz in Ordnung. Die Schattenbildung stört mich noch etwas, aber das ist Verfeinerung im Détail. Der Rand des Tisches rundherum war eher Zufall.ist aber gar nicht so schlecht. Da kann man einen Stift ablegen, sieht nach Arbeitsfläche aus und individuell. Man kann die Hände beiseite nehmen und das Blatt ist dann vollflächig zu sehen.


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Schüler erstellen Erklärvideos Klasse 5

 image  Mathekompetenz + Medienkompetenz

Im Mathematikunterricht der 5. Klassenstufe erstellen die Schüler/-innen (kurz: SuS) mit ihren eigenen Handys Erklärvideos.

Thema: Das Koordinatensystem

Regeln für die Smartphonenutzung im Unterricht: Da es an der Schule ein Handyverbot gibt, wird für den Unterricht eine Ausnahme besprochen (in Absprache mit der Schulleitung). Handys nur im Unterricht nutzen, kein Googeln, Musikhören, Nachrichtenschreiben usw. (ausführlich dazu demnächst auf www.schuleundcomputer.de). In einem Elternbrief werden die Eltern über die Unterrichtsaktivität informiert.

Thematische Einleitung: Für die SuS im Unterricht wurde eine strikte “Linie” vorgegeben: Es wird ein Erklärvideo produziert, nur unser Mathematikinhalt, keine Gesichter sind zu sehen, nur Hände auf dem Papier und die SuS sprechen dazu (Bild-Rechte-Problemetik und so konzentrieren sich die SuS eher auf die Inhalte als auf die Form). “Youtuber nachmachen kann man zuhause…”

Unterrichtsorganisation: Die SuS arbeiten zu zweit oder zu dritt. Fast alle beteiligen sich (25 SuS), drei machen nicht mit (eher Desinteresse, mangelnde Motivation unklar). Die SuS besprechen den Inhalt (Erstellen eines Koordinatensystems, Fachbegriffe, Form des Schreibens von Koordinaten, Beispieleintragungen). Sie formulieren den Sprechtext zum Video und üben den Vortrag für die spätere Aufnahme. Einige machen das ohne schriftliche Notizen, einige SuS mit Stichwort-Karten wieder andere mit ausformulierten Texten auf Din-A-4-Blättern zum Ablesen. Dies geschieht noch in einem Unterrichtsraum. Zur Aufnahme konnten für einzelne Stunden 1-2 Nebenräume organisiert werden. Dort nehmen die SuS dann selbstständig mit dem Smartphone die Videos alleine in Ruhe auf. Währenddessen üben die anderen SuS weiter oder arbeiten am Arbeitsplan weiter mit den anderen Arbeitsmaterialien (Heft, Buch, Arbeitsheft). Zu  betonen ist hier, dass die Nutzung des Smartphones in eine Unterrichtseinheit eingebettet ist! Es handelt sich um “Standardunterricht” mit frontalen Einführungsphasen, Stillarbeit, Partnerarbeit, Nutzung von Schulbuch, Arbeitsheft, Arbeitsblättern, Lernspielen, Lernsoftware im Computerraum, aber auch Erklärvideos (Lehrer-Schmidt-Videos von Youtube auf www.mmgkinderseite.de ); gegen Ende dann die Nutzung der Smartphones zur Erstellung eines eigenen digitalen Produktes (neuer Rahmenlehrplan Berlin, Medienbildung! Mediencurriculum!)

Aufnahme: Ein S. hält das Smartphone und nimmt auf, der andere S. schreibt, zeichnet und spricht dazu.

Technik: Das passiert an einem normalen Tisch, in der Nähe eines Fensters bei Tageslicht. Die SuS nutzen die normale Videofunktion des Smartphones oder die App “Vivavideo” (Android, kostenlos; Achtung: inApp-Käufe möglich, Werbung). Um das Video “vom Handy herunter zu bekommen” braucht ´man ein Datenübertragungskabel, das ist meist das Ladekabel. Damit am PC (mindestens Win 7) angeschlossen kann man das Video übertragen, nachdem man auf dem Handy in der Regel eine “Erlaubnis” angeklickt hat (ein entsprechendes Fenster erscheint meist dort, dass die Geräte verbunden werden dürfen (“Zugriff zulassen” o.ä.). Die Videos liegen dann im mp4-Format (Android oder im mov-Format (Iphone) vor, die beide mit dem kostenlosen vlc-Player am PC abgespielt werden können. Das geht dann ideal am SMART Board oder am Beamer zur Präsentation im Klassenraum.
Wlan ist von der Schule aus nicht vorhanden, die SuS gehen, wenn nötig (was es nicht ist) auf eigene Kosten ins Internet. Zeitweise stelle ich meinen eigenen Accesspoint privat zur Verfügung (für einzelne SuS).

Lehrerkompetenz: Benötigt… Man muss mit dem Smartphone umgehen können (Foto/Videofunktion). Man sollte so nach und nach neben seinem eigenen (vielleicht Samsung) auch mal ein anderes (HTC, LG, IPhone) oder so in der Hand gehabt haben um den SuS helfen zu können (Menüstruktur). Datenkabel-anschließen sollte man zuhause schon probieren UND in der Schule. Die Videos in der Dateistruktur zu finden ist nicht ganz einfach, aber durchklicken hilft, oft ist es der “DCIM-Ordner”.

Datenschutz: Achtung – Wenn man als Lehrkraft mit dem Schüler am PC sitzt und z.B. das Video zum Übertragen sucht, hat man auf einmal die Privat(!)fotos der Kinder vor sich auf dem Bildschirm! Einfach kurz thematisieren und wegschauen…  

Beobachtungen/Erfahrungen:

– Auch leitungsstärkere SUS neigen zum Teil dazu, Sprechtexte akribisch handschriftlich vorzubereiten, obwohl sie durchaus frei sprechen könnten.

– Ladekabel/Datenkabel für Standardgeräte (Android, iPhone) sollten von der Schule aus zur Verfügung stehen

– Ein oder zwei Powerbanks (Medienmarkt < 10 €) sollten für SuS “ohne Akku” zur Verfügung stehen.

– Die Schriftgröße und – deutlichkeit muss mehrmals im Video überprüft und bei weiteren Versuchen angepasst werden (größer schreiben, Filzstift statt Bleistift)

– Auch SuS mit Lernschwierigkeiten konnten sich (zum Teil) gut in diese Aktivität integrieren.

– “Lernen durch Lehren!” “altes” Prinzip diesmal neu und digital angegangen.

– Erklärvideos produzieren = Mathekompetenz + Medienkompetenz

– Mit der App “vivavideo” waren einzelne SUS (eigentlich nur einer stark …) gleich dermaßen abgelenkt (Intro mit Musik machen, Musik suchen, runterladen, Bildchen suchen, Introfilmchen aussuchen, Effekte aussuchen…), dass der eigentliche Inhalt des Films (Koordinatensystem-Anleitung) sehr in den Hintergrund geriet. Hier musste steuernd eingegriffen werden.

– Einige SuS. wollten das machen, aber lieber zuhause (bin gespannt, wie die Ergebnisse aussehen…)

– Bei der Erstellung und Machart der Videos zeigte sich deutlich (Sprechweise, Redestil, Ansprache des Filmbetrachters…), welche Vorerfahrungen und Muster die SuS schon mit der Nutzung der Er  klärvideos  im Unterricht kennengelernt hatten und nun selbst anwenden. 🙂

UPDATE 3. FEBRUAR 2017

Die Bilanz sieht etwa so aus:

– Von 7 Gruppen (2-3 SuS) haben 4 das Video fertiggestellt. 3 haben es (bis zum Ende der Unterrichtseinheit) nicht geschafft trotz Hausarbeit. Einer hat sich dabei in den Zusatzeinstellungen (Musik, Texteffekte usw.) dermaßen “verloren”, dass das Mathe-Thema buchstäblich vollkommen in den Hintergrund geriet. 3 der fertiggestellten Videos sind von guter bis sehr gute Qualität, eines fällt etwas ab (Verwackelungen, Sprache).

– Auffallend ist, dass, bis auf wenige Ausnahmen, die “übliche” Arbeitsweise der SuS sich auch in der digitalen Medienarbeit widerspiegelt. Bei einigen Mädchen minimale mündliche Beiträge bei gleichzeitigem hohen kognitiven Fähigkeiten und Perfektionsanspruch (der hier zu Schwierigkeiten bei der Fertigstellung des Videos führte); sicheres Auskennen im Thema und geübter Sprachgebrauch führt zu guten Ergebnissen; verspieltes “Hin-und Her” und und häufiges Abgelenktsein führte zu unstrukturierten Arbeitsergebnissen (mit Videoeffekten überladen, den Sinn der Arbeit vernachlässigend). Aber auch das Gegenteil war der Fall mit einem S., der sonst im Unterricht kaum kontinuierlich Arbeit kann und sich hier konzentriert und kompetent bei der Erstellung eines Erklärvideos zeigte, das inhaltlich und formal gut war.

FAZIT

Mit den Geräten SuS lassen sich in angemessener Zeit von ihnen selbst Erklärvideos erstellen.

Im Vorlauf der technischen Erstellung üben, festigen und strukturieren die SuS Inhalte der Unterrichtseinheit und leisten Spracharbeit.

Mit dem Smartphone können die SuS  Medienprodukte auf hohem technischen Niveau erstellen, auf die sie stolz sein könne.

Das Kennenlernen von Erklärvideos im Internet im Vorfeld (MMGKinderseite.de, Lehrer-Schmidt, Sofatutor) war sehr wichtig als Vorbildfunktion. 


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Aufgabenkarten für Erklärvideos im Internet (hier Sofatutor)

image So, da ist sie nun. Die 2. Generation der Aufgabenkarten für die Erklärvideos im Unterricht. Im Unterricht habe ich z.B. drei Notebooks/Tablets für die Einzel- oder Partnerarbeit. Die Aufgabenkarten sammle ich in einem Karteikasten und stelle sie an die Lerntheke zu den Geräten. Durch die Beschriftung sollen die Schüler/-innen (5. Klasse) weitgehend selbststätig passende Filme aussuchen können.

Auf der Karte Din-A-5 sieht es so aus:

– Kurzbeschreibung, wie man am Notebook den QR-Code scannt (über einen online-Scanner).
– Gelb markiert das Thema
– Blau markiert der Schwierigkeitsgrad
– Ein Screenshot aus dem Film (hier Sofatutor), Wiedererkennung
– QR-Code zum Film (der Link ist 14 Tage gültig, bzw. die Schü. haben einen Account)
– Aufgabe (meist Film UND Übung,manchmal auch Arbeitsblatt dazu)


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Einfach…. arbeiten :-)

skoolpadLaptop im Unterricht Klasse 5: Diesmal – einfach nur zügig arbeiten – es geht. Apple Wlan funktioniert schnell wie immer, zwei Schülerinnen, loggen sich ein, eine macht Lernwerkstatt (Lernsoftware) im Schulnetzwerk, die andere holt sich Kopfhörer und loggt sich mit ihrem account bei Sofatutor ein, sieht sich einen Film an. Alles ruhig, konzentriert, Stationen-Arbeit eben digital Smiley Wechsel nach 20 Minuten.

Was noch auffiel. Ein oft sehr unruhiger Schüler hat es geschafft, das Laptop schon in der Startphase durch wildes Herumklicken in den BIOS zu bringen…. was einige Minuten meiner Aufmerksamkeit kostete das wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Am Klassen Desktop-PC konnte er schon viel besser arbeiten, der lief schon, das war gewohnter, alles für ihn übersichtlicher. Bestätigt meine These, dass die Laptop/Tablets in unserer Nutzung auch eher etwas für die ausgeglichenen Schüler/-innen sind, eher die lernstarken.


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QR-Code-Scanner/Reader online

Gestern habe ich im Unterricht am Laptop einen QR-Code-Scanner ausprobieren lassen (Klasse 5): https://www.the-qrcode-generator.com/ . Da sich die Schüler/-innen in der Domäne des Servers anmelden, haben sie keinen Zugriff auf die WindowsApps wie QRReader o.ä.. Daher diese Lösung.

Problem:
– Einige Schü. scheitern am Windows-Laptop/Tablet daran, einen Sofatutor-Link (14-tage-Freigabe) korrekt in die Adresszeile des Browsers einzugeben.

image  Vorgehensweise – Vorbereitung
– Auf einem Arbeitsblatt wird der Film kurz beschrieben und ein QRCode dazu gedruckt (erzeugt mit https://www.the-qrcode-generator.com/)
– Auf der MMG-Kinderseite unter “Erklärvideos” wird der Online-Scanner (oder “reader”) mit einer Grafik schön sichtbar verlinkt.

Im Unterricht
– Die Schü. öffnen den Browser mit der MMGKinderseite und navigieren zu “Erklärvideos”. Dort klicken Sie den Link zum QRScanner an.
– Nun müssen sie noch – leider – die Rückkamera (“kryptisch “OV…”) auswählen und die Kamera am Gerät schaltet sich ein.
– Mit der Kamera zielen sie auf den QRCode auf dem ARbeitsblatt, es “klickt” und ein Link wird angezeigt zu der passenden Sofatutorseite.
– Die Schü. klicken den Link an und sehen den Film. Fertig!

Die Schüler/-innen
…waren zwei sehr zurückhaltende Kinder…. daher etwas langsame und ruhige Bedienung, aber es klappte. Es zeigte aber auch, das die Geräte einige Einführungszeit brauchen, wenn man etwas anderes macht, als nur das anklicken, was man sonst so macht am Schul-PC….. Wichtig ist, das wenig Zeit gebraucht wird, um an die Lerninhalte zu kommen (vom Einschalten, Navigieren, Anklicken bis zum eigentlichen Übungsinhalt)

Verbesserungsmöglichkeiten
– Nicht mehrere Links und QRCodes auf ein A-4-Arbeitsblatt, da das Zielen mit der Kamera nicht so leicht ist. Besser immer nur eine A-5-Karte mit EINEM QRCode zu EINEM Film.
– Den Grafik-Link auf der MMGKinderseite noch besser herausstellen.

Anmerkung: Hier zeigt sich wieder, wie kleinteilig – und damit schwerer bedienbar – die Windows-Oberfläche im Vergleich zu einer z.B. Android-Tablet-Oberfläche ist.