PixelTafel

Das interaktive Whiteboard, digitale Medien in der Grundschule


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Übersicht behalten und gestalten bei den Erklärvideos

image Die Schüler/-innen ab der 4. Klasse arbeiten mittlerweile schon recht eigenständig mit den Erklärvideos im Lernportal meiner Schule auf www.mmgkinderseite.de . Es werden aber immer mehr Videos… Wie organisieren auf dem Bildschirm? Immer mehr Kinder finden etwas nicht, weil sie nach unten scrollen müssen, das Video ist erst weiter unten auf der Seite. Wie schafft man Übersicht?

Zum Glück gibt es gute Beispiele im Netz: z.B. hier bei https://ivi-education.de/videos/deutsch/ Der Kollege Marcus von Amsberg  hat nicht nur eine große Auswahl an gut gemachten Lernvideos, sondern hat sie auch gut organsiert, recht komplex, wenn man sich das genauer ansieht. Medienkompetenz für die Kinder heißt auch, nicht nur Videos anklicken, sondern auch sich zurechtfinden können, Strukturen kennenlernen (Pfade, “Brotkrümel…”) und nutzen können. Ich bin schon vor einiger Zeit davon  abgekommen, auf meinen Online-Tagesplänen für die Lerngruppe alle Webseiten zu verlinken. Die Kinder haben nur draufgeklickt und “da war die Seite”. Am Ende konnte keiner eine Internetadresse eingeben im Browser….oder wusste, wo er eigentlich war (Im Schullernportal? Auf dem Schulserver lokal? Im Internet?) Da achte ich jetzt mehr drauf.

Zurück zur MMGKinderseite. Es soll mehr kleine Vorschaubilder geben. Die geben auf einer Bildschirmseite Übersicht über das Video-Angebot. Angeklickt öffnet sich das Videofenster mit genügend großer Darstellung zum Ansehen eines Videos (ohne Vollbild, so bleiben Randleisten noch zur Orientierung erhalten). Zurück geht es über den “zurück”-Button des Browsers (muss man auch erst erklären; übrigens auch manchem Kollegen Zwinkerndes Smiley ) oder/und über den Pfad. image

Also zunächst eine neue Probeseite/Struktur entwerfen, Größen der Vorschaubilder ausprobieren und in der Schule testen, denn an den Schul-PC “sieht irgendwie immer alles etwas anders aus…”  (obwohl ich zu Hause ja auch per Webentwickler im Firefox auf Schul-PC-Auflösung teste…)


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Videos am Bildschirm aufnehmen mit Powerpoint mit “Mix”-Addin

image Wenn man Powerpoint in der Version ab 2013 hat, kann man sich kostenlos ein Addin herunterladen: MIX. Damit lässt sich eine Powerpoint am Bildschirm während des Abspielens mit Ton (Micro extern oder am Laptop) bequem aufnehmen undals mp4-Datei speichern – fertig ist das Erklärvideo für die Schüler/-innen. Man findet das Addin nach der Installation oben in Powerpoint als “Mix”-Reiter. Weiter verarbeiten kann man es im Moviemaker (Titel hinzufügen). Aber vielleicht ist das schon wieder zu viel Arbeit – denn:  In Powerpoint kann man ja einfach auf der ersten Folie den Titel schreiben.

https://mix.office.com/de-de/Home

Ein gutes Beispiel für einen niedrigschwelligen Einstieg in das Thema “Erklärvideos erstellen” (heute diese Idee aufgefrischt beim Klett-Exciting-Edu-Kongress in Berlin, Workshop bei Jan Weiss)


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screencast-o-matic

imageWir haben einige Geräte, baugleich zu den Intel classmates (2-in-1-Laptops). Sehr schöne 10-Zoll-Laptops, bei denen man den Bildschirm abnehmen und als Tablet nutzen kann, sogar mit guter Stifteingabe. Zwar WIn 8.1., was etwas “sperrig” ist…. Die Ausstattung ist sehr gut, zwei Kameras vorne und hinten z.B.. Die Software dazu aber…. naja. Damit konnte ich nie “warm werden”. Da ist man heute mit vielen Apps weiter…. schwer bedienbar, finde ich. Das lag daher etwas beiseite… Durch Zufall bin ich in anderem Zusammengang wieder auf screencast-o-matic gekommen. Ein Webanwendung, mit der man den Bildschirm abfilmen kann um Erklärvideos zu produzieren z.B. . Und entdeckt habe ich: das Programm kann auch die Webcams nutzen! Beide! Man kann also ganz ohne die mitgelieferte Software mit screencast-o-matic kurze (max 15 Minuten, das reicht aber auch Zwinkerndes Smiley Aufnahmen machen – Interviews, Versuche usw. und als mp4 speichern. Sehr schön! 🙂


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Fehler im eigenen Erklärvideo–was tun?

imageDas kann passieren. Man hat ein eigenen Erklärvideo erstellt und bemerkt nach dem Erstellen, Hochladen und Veröffentlichen einen Fehler. Das heißt genauer: NACH erheblicher Arbeit, vielleicht eine Stunde oder mehr. Manchmal braucht man für den gesprochenen Kommentar auch mehrere “Anläufe”. Was tun?

Es kommt drauf… Auf den Fehler Zwinkerndes Smiley

Und auf eine Grundhaltung. Legt man es auf Perfektionismus an und will man mit kommerziellen Produkten “konkurrieren”? Oder darf es auch mal eine Ungenauigkeit sein, auch mal authentisch und “aus dem Leben”?

Vorab: Für die Grundschule und aufgrund der Tatsache, dass ich vor allem für die Schüler/-innen in meinem Umfeld produziere, möchte ich es gerne lebendig und flexibel halten. Daher ist es wichtig, zwischen wirklichen Fehler und Ungenauigkeiten zu unterscheiden. Ich arbeite gerne mit eigenen Erklärvideos, finde den Aufwand aber so groß, dass ich da immer wieder das richtige Maß finden muss.

 

Fehlerbeispiele (…so z.T.  aus meinen Videos)

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Erklärvideo-“Stativ”–Ohne Bücher geht es nicht ;-)

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In der Projektwoche werden die Schüler/-innen selbst mit ihren Smartphones Erklärvideos erstellen. Das haben wir in Mathe schon einmal gemacht (Klasse 5, siehe hier im Blog) und es war zum Teil eine wackelige Sache mit dem Filmen aus der Hand. Natürlich kann man sich Stative zusammenkaufen, aber für eine Gruppe braucht man mehrere – und wann wieder so viele? Wer bezahlt? Geht das nicht auch DIY (do it yourself)? Wochenlang überlegt und in der Schule umgeschaut, was da so zu finden ist und was im Handel zu erschwinglichen Preisen.

Ergebnis:

– Eigentumsfächer (Holzschubladen) haben fast alle Klassen. Bitte eines ausleeren und auf die schmale Seite stellen. Unten rein ein paar Bücher zum Beschweren. Es hat die ideale Höhe zum Filmen (~ 40-45 cm)

– Z.B. bei einem schwedischen Möbelhaus Schneidebretter (Kunststoff) aus dem Küchenbereich kaufen (~ 2 €). Diese haben eine Öffnung für die Smartphonekamera.

– Das Schneidebrett wird mit zwei Federklemmen aus dem Baumarkt (je ~ 1 €) an der Schulblade befestigt. Man kann noch Klebeband dazu nehmen. Die Bücher sorgen für Standfestigkeit.

– Das Smartphone so auflegen, dass das Kameraobjektiv durch die Grifföffnung “sehen” kann.

Fertig. Achtung: Das Smartphone NIEMALS mit Klemmen o.ä. befestigen! Eventuell daneben Stifte oder Radiergummis zum”Dranschieben” auch mit Klemmen befestigen, damit es nicht wegrutscht. Es gibt im Handle auch “Anti-Rutsch-Unterlagen” für das Auto, aber die kosten doch so um die 5 €. Dort könnt man ein Loch reinschneiden und es auf/um die Schneidbrettöffnung legen. Darauf rutsch das Smartphone dann nicht.

Wierum man das Smartphone auflegen muss (links, rechts…) ist eine weitere Geschichte…..


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Erklären ohne Wort…

Und: Lass doch die Anderen erklären…! Im Kunstunterricht Klasse 5 ist es nicht leicht, mal nicht lehrerzentriert auf die Aufgabenstellungen zu kommen. Man zeigt Beispiele, zeigt, demonstriert… Gibt es da nicht was im Internet? Ja, aber viel …. Unpassendes. Erst eine ausgiebige Recherche, also nicht kurz vor dem Unterricht (!), bringt schöne und interessante Anleitungen zu Tage.

imageEin Themenbereich sind “Optische Täuschungen” – Wie zeichnet man die? Aber bitte nicht mit langen ausführlichen Kommentaren Zwinkerndes Smiley am Bildschirm… einfach vormachen in 2 Minuten dreißig! Hier in unserem Lernportal habe ich einige Youtube-Video gesammelt. Die “Treppe” und das “Loch im Boden” waren heute Thema. Video ansehen (SMART Board), dazu zwei Screenshots von Teilschritten, ein Lehrerbeispiel – los geht´s… witzige Musik im Hintergrund.

imagehttp://www.mmgkinderseite.de/kunst/zeichnen


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“Mehr Licht…”

…ein Zitat aus “Das fünfte Element”. Das passt. Nachdem ich nun einen recht guten Arbeitsablauf beim Screencast habe (mit Camtasia und einem Super Kurz-“Titel” einfach mit LibreOffice-Textseite auf dem Bildschirm für nicht ganz so wichtige Erklärvideos) mache ich mich an Whiteboard-Videos – also die eigenen Hände abfilmen beim Schreiben und zeichnen von oben. Erste Versuche mit einem Profi-Standgerät von Belkin haben nicht funktioniert, weil mein Galaxy-Tablet nicht kompatibel war. Die Kamera passte einfach nicht auf die Öffnung – verrückt. Hundertmal gedreht, aber es ging nicht, aber ein Tipp für iPad-User, ein tolles Gerät. “Belkin Tablet Stage”.  Nun musste DIY Marke Eigenbau eine Tischkonstruktion her mit Regal eines schwedischen Möbelherstellers (leicht höhenverstellbar). Etwas präpariert mit einer verlängerten Auflage und Tablet aufgelegt. Aber: Das Licht! Erste Versuche mit Spots misslangen, weil sie bei der Aufnahme Schlier-Effekte verursachten, schließlich LED-Lampen gefunden. Ich finde es ja sehr hell, auch schön, dass es nicht heiß wird. Aber es ist noch nicht hell genug und zu viel Schatten neben den Händen und insgesamt noch etwas zu dunkel. Aber für den Anfang geht es. : ))

Kameratechnik – Ein weiteres Problem war der Autofokus. Wenn man mit den Händen und Stiften unter der Kamera agiert, stellt sich die Kamera natürlich immer wieder neu scharf. Das gibt ein sehr unruhiges Bild. Beim aktuellen Android mit der Standard-Kamera kann man das nicht beeinflussen (soweit ich weiß). Ich habe verschiedene Höhen (Abstand der Kamera) versucht, nix hat geholfen. Danke an “Lehrer Schmidt” für die Unterstützung! Nach langem Suchen gefunden in irgendeinem Fotoforum (sorry, ich weiß nicht mehr wo und wer): Mit der App Camera 360 HD kann man den Focus fest einstellen! Installiert, eingestellt und sieht gut aus. Auch “Landscape” lässt sich fixieren und ein Hin und her beim Hantieren lässt sich so vermeiden.

Ziel: Einen Arbeitsplatz einrichten, an dem ich zügig meine Ideen umsetzen kann, ohne erst viel aufbauen zu müssen. Schwer genug, mir die Einstellungen zu merken (> Spickzettel).

To-Do: Mehr Licht…. Mal wieder in den Baumarkt gehen und ein flächiges Licht kaufen, was ich direkt über der Schreibfläche anbringen kann (in der Hoffnung, es gibt nicht wieder Lichteffekte….) und: Produzieren….

Den ersten Text-Erklärvideo (ohne Ton, weil ich mich auf Bild und usw. konzentriert habe) kann man hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=o88xpBJUijw

Nachtrag 20.2.: Ich habe das Video in der Schule probiert, an Schul-PC und am SMART Board. Sieht gut aus. Die Helligkeit ist eigentlich ganz in Ordnung. Die Schattenbildung stört mich noch etwas, aber das ist Verfeinerung im Détail. Der Rand des Tisches rundherum war eher Zufall.ist aber gar nicht so schlecht. Da kann man einen Stift ablegen, sieht nach Arbeitsfläche aus und individuell. Man kann die Hände beiseite nehmen und das Blatt ist dann vollflächig zu sehen.